In den Pressemitteilungen der TU Dresden zeigt ein klarer Fokus auf chemischphysikalische,
transdisziplinäre, geistes-und sozialwissenschaftliche und biologischmedizinische
Themen. Somit lässt sich plausibel eine naturwissenschaftliche bzw.
technische Profilbildung seitens der Pressemitteilungen für die TU Dresden
annehmen. Für die regionale Presseberichterstattung lassen sich ähnliche
Schwerpunkte ausmachen, einzig die transdisziplinären Themen sind im Vergleich
zur Schwerpunktsetzung in den Pressemitteilungen unterrepräsentiert. Hinzu
kommen hochschulpolitische sowie die Bildung betreffende Themen, welche in der
regionalen Berichterstattung über die TU Dresden eine größere Rolle spielen als in
den Pressemitteilungen. Die überregionale Presse deckt von den Themen aus den
Pressemitteilungen nur den chemisch-physikalischen und den geistes- und
sozialwissenschaftlichen Bereich ab. Der überwiegende Anteil der überregionalen
Berichterstattung entfällt auf Hochschulpolitik und den Bereich ,Lebenswelt’,
welcher vor allem Themen mit Ratgeber- oder Verbraucherbezug umfasst. Zusätzlich
zur Häufigkeitsverteilung macht die offene Codierung des Hauptthemas eine
Einordnung der abstrakten Themenkomplexe in reale Themengebiete ersichtlich.
Demnach wird die TU Dresden in den Pressemitteilungen und in der gesamten
Berichterstattung überwiegend in Zusammenhang mit Forschung gebracht. Während
die Pressemitteilungen vor allem aktuelle Meldungen aus diesem Gebiet
kommunizieren, wird die Forschung an der TU Dresden in der Berichterstattung
auch als Beleg behauptender Aussagen herangezogen. Neben der Forschung spielt in
den Pressemitteilungen das Thema „PEGIDA“ eine Rolle, hinzu kommen
Veranstaltungshinweise. In der regionalen Presse wird über Stellenabbau,
Fördergelder und Finanzierung sowie im Rahmen des DNN-Barometer berichtet. In
der überregionalen Presse ist neben der Forschung vor allem das Thema „PEGIDA“
relevant.